Das Petticoatkleid durfte in den 50er und 60er Jahren in keinem weiblichen Kleiderschrank fehlen. Doch was ist eigentlich das Besondere an diesem Kleidungsstück? Das Kleid wird erst zum Petticoatkleid, wenn das richtige darunter ist. In diesem Fall also ein Petticoat. Ein Petticoat ist ein spezieller voluminöser Unterrock, der dem Rock des Petticoatkleids diesen typischen „Stand“ verleiht. Ein Petticoat besteht aus Perlon oder gestärkter Baumwolle und das in mehreren Schichten, damit der Tellerrock auch ordentlich Stand bekommt. Oftmals finden sich an den Abschlüssen des Petticoats noch Volants aus Spitze.
Auch heute noch begeistern sich Frauen für die Mode und dürfen das ein oder andere Petticoatkleid ihr eigen nennen. Ganz typisch für die Petticoatkleider ist, wie oben schon erwähnt, der Tellerrock, der durch den Petticoat einen tollen Stand hat. Im Gegensatz zu dem voluminösen Rock, steht die schmal geschnittene Oberpartie, die durch Wiener Nähte die weibliche Figur perfekt zur Geltung bringt. Die Taille wird bei Petticoatkleidern durch einen Gürtel, der oftmals aus Lack besteht oder ein breites Stoffband betont.
Petticoatkleider gibt es in vielen verschiedenen Farbtönen, ganz in uni oder gemustert. Der Fantasie sind mittlerweile keine Grenzen mehr gesetzt. Gerade zu unifarbenen Petticoatkleidern werden gerne Petticoats in einer anderen, zum Kleid passenden, Farbe getragen. Wer für sich auf dem Markt noch nicht das passende Petticoatkleid gefunden hat oder aber gerne selber schneidert, der findet bei unterschiedlichen Anbietern auch Schnittmuster für ein Petticoatkleid, dass man dann nach den eigenen Wünschen gestalten kann.
Wenn Sie mit nähen nichts am Hut haben, dann sollten sie mal einen Blick in den Shop werfen. Vielleicht entdecken sie dort ihr ganz persönliches Petticoatkleid.
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